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Dienstag, 3. Mai 2016

1 Mai 2016

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Mittwoch, 13. April 2016

Was kostet ein Hundewurf ?




Ein erfahrener VDH Züchter hat sich vor einiger Zeit mal die Mühe gemacht aufzuschlüsseln, was "ordentliche " Hundezucht kostet.

Hier mal die Zusammenfassung für alle die, die denken, man kann damit "reich" werden....

Viele Kostenstellen hat man auch, wenn man einen Wurf "ohne Papiere" machen will, wer jedoch auch ohne Papiere Welpe möchte, sollte sich genau überlegen, was das alles so kostet.

Oder einfach mal "seine " Preise einsetzen. Sicher KANN man einiges günstiger machen...aber..
Sicher, den Preis der Zuchthundin ist relativ, da man ja die Hündin hat, bzw vielleicht auch so hätte.

ausgehend von einer größeren Rasse ( dies ist ein Beispielrechung ohne Gewähr)


Zukünftige Zuchthündin Euro
Welpe (zukünftige Zuchthündin) 1 000,- €uro (einmalig)
Mitgliedschaft Zuchtverband 40,- €uro (jährlich)
Eintrag Züchtertafel 67,- €uro (jährlich) + 19,00 €uro Internet
Zulassung Zuchtstätte 200,-€uro (einmalig)
Futter, Tierarzt, Pflegemittel, Versicherung, Hundeschule (bis zur Zuchttauglichkeit) 2 000,- €uro
Ausstellungen (bis zur Zuchttauglichkeit)und ZZl , min 300,- €uro
Hauptröntgen inkl. Gebühren 300,- €uro  (einmalig)



Vorkosten Wurf Euro
Gesundheitscheck Hündin 70,-€uro
Tupferprobe 100,- €uro
Evtl. Medikamente falls Befund 100,- €uro
Progesterontest 160,- €uro
Herpes Canis Schutzimpfung (muß vor jedem Wurf neu geimpft werden) 110,- €uro
Ultraschalluntersuchung 35,- €uro
Deckakt inkl. Reise 1 000,- €uro
Futterzusätze während der Trächtigkeit 60,- €uro
Spezialnahrung Hündin 100,- €uro

Gesamtvorkosten/Wurf 1.735,-  €uro


Kosten Wurf (Beispiel 9 Welpen) Euro
Spezialnahrung Hündin 160,- €uro
Wäsche und Desinfektionsmittel 500,- €uro
Welpennahrung 750,- €uro
Tierarzt inkl. Impfung/Chip 1 400,- €uro
Wurfabnahme + Ahnentafeln 700,- €uro


nicht enthalten sind:

  Anmeldung des Zwingernamens ca. 107 €uro
-Evtl. Kosten durch Krankheiten der Mutterhündin oder der Welpen
-Gebäudekosten für den Welpenraum
-Anschaffungskosten für Waschmaschine und Trockner
-Die Kosten der Erstausstattung für Welpenkiste, Decken, Wärmelampen/-kissen, Spielzeuge, Leinen
-Einen längeren Aufenthalt der Welpen beim Züchter über die hier angegebenen 9 Wochen hinaus
-Den Stundenlohn/Arbeitslohn des Züchters, da wir uns als HOBBYZUCHT verstehen

 So 100% genau kann man nie sagen, was ein Welpe letzten Endes kostet. Die Gebühren der Verbände bzw der Untersuchungen die vorher gemacht werden müssen sind unterschiedlich. Aber ich denke, das ist mal eine sehr realistische Auflistung.

Dienstag, 5. April 2016

Bekleidung und Ausstattung als Hundehalter


www.schecker.de - Kalender 2012


Es ist natürlich nicht nur wichtig, dass Sie Ihren Vierbeiner gut ausstatten, sondern auch, dass Sie die richtige Bekleidung und Ausstattung als Hundehalter besitzen. Angefangen bei robusten Schuhen zum Gassi gehen, bis hin zum Hundesport-Parker bieten wir Ihnen hochwertige und praktische Bekleidung. Als Hundehalter müssen Sie dafür ausgestattet sein, bei jedem Wetter vor die Tür zu gehen. Mit der Bekleidung von Schecker ist das kein Problem mehr. Überzeugen Sie sich selbst!

zum Beispiel die HundeSport® Funktionsjacke für die Besitzerin

Sportive, dunkelrote Jacke in schicker Melange-Optik. Mit Regenkapuze im Kragen und regendichten Reißverschlüssen. Eine ideale Jacke für kaltes, unbeständiges Wetter! 40°C waschbar
  • verstellbare, zuziehbare, im Kragen verstaubare Kapuze
  • wasserdicht 5000 mm w/p
  • atmungsaktiv 2000 mvp b/r
  • winddicht
  • weitenverstellbare Säume
  • 2 Innnentaschen + 3 Außentaschen + Ärmeltasche

Alle unsere HundeSport-Artikel sind mit sehr dezent gehaltenen HundeSport-Stickereien versehen.
 Obermaterial: 100% Polyester, Futter: 100% Polyester, Wattierrung: 100% Polyester


www.schecker.de
 

Samstag, 2. April 2016

INFO : Sozialkontakte an der Leine Tabu

Meine Nelly an der Leine (c)K. Wittmann 2016

Es ist eine ganz einfache Regel: Hunde an der Leine haben an anderen Hunden nichts zu suchen, schon gar nicht, wenn der andere Hund ebenfalls an der Leine ist oder ohne zu fragen oder wenn sich die Hunde nicht kennen.

ÜBER DEN SINN UND ZWECK DER LEINE
Einfache Frage: Was ist eigentlich eine Hundeleine, bzw. wozu dient sie? Eine Leine ist „… ein Riemen … an dem ein Tier, meistens ein Hund, geführt wird.“ Da haben wir es: Die Leine ist dazu da, den Hund zu führen, ihm zu sagen oder zu zeigen, wo es lang geht. Die Hundeleine ist NICHT dazu da, dass der Hund den Menschen dahin zieht, wo er ihn haben will – das gilt natürlich und im Besonderen auch für die so weit verbreitete Flexileine.

Eigentlich würde es als Grund gegen Sozialkontakte an der Leine schon reichen, wenn ein Hundehalter sagt: „Bitte nein“ – da diese nette Bitte aber oftmals mehr Fragen und Widersprüche provoziert als Verständnis, seien in der Folge auch „handfeste“ Gründe aufgeführt, die dagegen sprechen, angeleinte Hunde zueinander zu lassen.

DIE LEINENREICHWEITE IST EIN PRIVATER BEREICH
Die Leine gibt dem Hund einen – durchaus kleinen – Radius, in dem er sich frei bewegen kann und darf – er darf aus diesem Bereich nicht raus und im Gegenzug soll auch niemand sonst in seinen privaten Bereich, seine „Schutzzone“ eindringen. Hunde, die permanent an der Leine von anderen „belästigt“ werden, empfinden logischerweise der Leinenradius nicht mehr als geschützten Bereich. Im besten Fall hat das zur Folge, dass der Hund die Leine (und damit Herrchen oder Frauchen) nichtmehr ernst nimmt, im schlechtesten Fall wird er ängstlich oder angstaggressiv, weil ihm ständig jemand in seinen Schutzbereich latscht.

DIE LEINE BIETET SCHUTZ
Viele Hunde empfinden eine Leine oftmals als Schutz, sie gibt ihnen durch die fühlbare Verbindung zum Hundehalter Sicherheit. Werden diese Hunde nun permanent von anderen belästigt, beschnuppert oder sonst wie kontaktiert, so kann das einen Hund verunsichern, er empfindet die Hundeleine, die Verbindung und letztlich seinen Menschen nicht mehr als vertrauenswürdig.

„AN DIE LEINE NEHMEN“ IST EINE AKTIVE BEZEICHNUNG
Wer den Hund angeleint hat, der gibt Richtung und Tempo vor und fordert vom Hund Konzentration auf sich selbst. Wer seinen Hund an der Leine zu anderen hingehen lässt, der tut das in den wenigsten Fällen „aktiv“ – meistens wird der Mensch vom Hund richtig gehend zum Artgenossen gezerrt. Die Folge: der Hund lernt, dass der Mensch folgt, wenn er nur fest genug zieht. Das war´s dann mit der Leinenführung.

VERLETZUNGEN SIND VORPROGRAMMIERT
Treffen sich zwei angeleinte Hunde ist das Risiko von Verletzungen relativ groß. Einerseits für die Hunde selbst – durch (spielerische) Sprünge ins Halsband, aber auch für die Hundehalter. Wem jemals ein 40kg-Hund vollmotiviert in die Leine gesprungen ist, der weiß, wovon die Rede ist: von Zerrungen, Schürfwunden oder Schlimmerem. Natürlich können sich die Hunde auch in den Leinen verheddern – die Rollleinen sind hier besonders gefährlich – und sich durch ungeschickte Befreiungsversuche eine Zerrung oder Verrenkung zuziehen.

HUNDE RIECHEN WEITER ALS DIE LEINE REICHT
„Die müssen sich auch mal beschnuppern können“ hört man. Ach… schon mal was von Mantrailing gehört? Oder von Rettungshunden? Oder von Drogenspürhunden? Was glauben Sie eigentlich, wie gut Hunde riechen können? Und sie glauben tatsächlich, ein Hund müsste dem anderen die Nase in den Hintern rammen, damit er ihn als Weibchen oder Rüden erkennt? Vielleicht möchte er das, aber müssen tut er es nicht. Ein Hund kriegt auch an der Leine und ohne direkten Kontakt alles Relevante von seinem Artgenossen mit.

DIE LEINE VERHINDERT EINE NORMALE KÖRPERSPRACHE
Was passiert, wenn ein Hund seinen Menschen in Richtung eines anderen Hundes zieht? Richtig, er zerrt… nach vorne gelehnt, keuchend, hechelnd, starrend – das sind körpersprachliche Ausdrucksweisen, die vom anderen Hund als Aggression gewertet werden können und es oft auch werden; wenn dann ein dermaßen bedrängter Hund knurrt oder den anderen lautstark zurechtweist, dann ist das Geschrei wieder groß, weil der Hund ja „nur mal eben hallo sagen wollte“.

FAZIT: KEINEN SOZIALKONTAKT AN DER LEINE
Es muss ja nichts passieren, wenn sich zwei Hunde an der Leine begegnen und aneinander rumschnuppern – aber es kann. Und es gibt einfach keinen vernünftigen Grund, warum man einen angeleinten Hund an einen anderen ranlassen soll. Man kann ihn ja einfach von der Leine lassen, wenn es denn unbedingt sein muss und der andere auch frei läuft. Es könnte so einfach sein. Wer übrigens seinen Hunden die viel beschworenen Sozialkontakte nur und ausschließlich an der Leine geben kann, der sollte vielleicht von Hundehaltung generell Abstand nehmen – das allererste und wichtigste ist und bleibt aber: Mindestens zuerst fragen, ob man die Hunde zueinander lassen darf und ein “Nein” einfach akzeptieren.

Dass ein Hund angeleint ist kann vieles und muss gar nichts bedeuten. Er kann krank sein, verletzt, mürrisch, aggressiv, ängstlich, panisch, neu beim Halter, es kann auch sein, dass es gar nicht sein Hund ist und er ihn nur ausführt – er kann Flöhe haben, er kann üben, etc. – es kann aber auch einfach nur sein, dass er an der Leine ist. Ganz ohne Grund. Und wenn man einen Hund an der Leine trifft, dann lässt man seinen eigenen nicht ran – und wenn man gebeten wird, seinen Hund ranzurufen, dann macht man das auch. Basta ... da gibt es keine Diskussionen!

Text mit freundlichem Dank an Petra Leo Rominger

Buchtips zum Thema  :
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Hundeerziehung: Sozialisation, Ausbildung, Problemlösung (Praxiswissen Hund)